Resilienz

Was ist REsilienz?

Kurz gesagt handelt es sich dabei um unsere Stehaufmännchen-Qualitäten. 

Resilient zu sein ist etwas, das wir lernen können! 

Man versteht darunter die Fähigkeit, unbeschadet oder sogar gestärkt aus einer Krise hervorzugehen. Das kann sich auf größere Belastungen gesundheitlicher oder psychischer Art beziehen. Das können aber auch einschneidende Veränderungen sein, wie wir sie zurzeit alle erleben. Resilienz ist innere Stärke bei Widrigkeiten von außen.

Häufig spricht man davon, dass Resilienz sieben Säulen hat. Indem wir uns diese Säulen bewusst machen und uns dann dafür entscheiden, sie zu pflegen und zu kräftigen, werden wir resilient. 

 

Erfahren Sie hier mehr über diese sieben Säulen:

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Opferrolle verlassen

Eine Opferrolle erkennt man daran, dass man glaubt, etwas oder jemand anderes sei Schuld an dem, was man selbst zu erleiden hat. Sind wir bereit, diese Rolle zu verlassen, können wir den Tatsachen ins Auge blicken und gut für uns sorgen.

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Verantwortung übernehmen

Verantwortlich handeln, das heißt zurzeit, sich und andere zu schützen – vor dem Virus, aber auch vor Negativität, Angst und Panik. Was der Seele nicht gut tut, schadet auch unserem Immunsystem. Wir stärken unser Immunsystem, wenn wir die Verantwortung für unser Denken und Handeln übernehmen und uns etwas Positivem zuwenden.

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Akzeptanz​

Erst wenn wir äußere Umstände akzeptieren, sind wir in der Lage, bewusst damit umzugehen. Das Gleiche gilt für belastende Gefühle oder Gedanken. Wenn wir uns damit einverstanden erklären, dass sie da sind, können wir sie ziehen lassen und Neues, Lebensförderliches denken und fühlen.

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Netzwerkorientierung

Menschen freuen sich, wenn sie helfen können. Lassen Sie sich helfen, wenn es nötig ist, und unterstützen Sie andere, wenn Sie können. Jede Form von wohlwollender Kommunikation stoppt das Gedankenkarussel: E-Mails, Whatsapp, Telefonieren oder der gute alte Brief auf Papier sind lauter sichere Wege, wie wir derzeit Verbundenheit pflegen können.

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Lösungsorientierung

Der erste Schritt ist getan: Sie sind hier und wollen sich mit dem Resilienz-Gedanken vertraut machen. Damit zeigen Sie, dass Sie an Lösungen interessiert sind. Lösungen gibt es auf der Sachebene (Maßnahmen wie Homeoffice, Schulschließungen, Hygieneregeln), aber auch im Bereich unserer Aufmerksamkeitslenkung – z.B. das Grübeln einzugrenzen, indem wir uns bewusst mit etwas beschäftigen, das wir als sinnvoll empfinden.

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Optimismus

Trotz schwieriger Zeiten einen positiven Blick auf sich selbst, die Welt und die Zukunft bewahren: Das ist nicht immer leicht – aber es lohnt sich.

Zukunftsplanung

Fragen Sie sich ruhig, wie Sie kurzfristig und mittelfristig mit der Situation umgehen möchten: Was können Sie morgen und nächste Woche Sinnvolles tun? Was möchten  Sie in drei Monaten machen, falls es so lange dauert? Und ermutigen Sie sich auch langfristig zu denken: Es kommt eine Zeit nach der Corona Krise. Dafür schöne Pläne zu schmieden befördert jetzt bereits unser Wohlbefinden und damit auch unsere Gesundheit.

Lassen Sie uns gemeinsam Schritte in diese Richtung gehen.